{"id":8089,"date":"2016-07-29T12:04:29","date_gmt":"2016-07-29T12:04:29","guid":{"rendered":"https:\/\/webinterpret.com\/blog\/grow-your-ecommerce-sales-expert-interview\/"},"modified":"2025-06-18T08:07:36","modified_gmt":"2025-06-18T08:07:36","slug":"ecommerce-umsatz-steigern-interview-experte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/webinterpret.com\/de\/blog\/ecommerce-umsatz-steigern-interview-experte","title":{"rendered":"Strategien zur Steigerung Ihres E-Commerce Verkaufs: Ein Interview mit Mark Ellis"},"content":{"rendered":"<p>Insgesamt w\u00e4chst die E-Commerce Branche schneller als der Verkauf auf Gro\u00dfbritanniens Binnenmarkt. Tats\u00e4chlich macht Gro\u00dfbritannien weniger als 10 Prozent des momentanen <a href=\"https:\/\/webinterpret.com\/de\/blog\/internationale-onlinemarkte-zum-greifen-nah-was-wie-und-warum-international-verkaufen\">weltweiten E-Commerce Marktes<\/a> aus. Was bedeutet das?<\/p>\n<p>Ein britischer Onlineverk\u00e4ufer, der das meiste aus dem globalen Marktplatz herausholen will und das Potential grenz\u00fcbergreifenden Handels voll aussch\u00f6pfen m\u00f6chte, sollte mindestens 40 Prozent seiner Bestellungen aus dem Ausland und nur 60 Prozent \u00fcber den Binnenmarkt erhalten.<\/p>\n<p>Nehmen Sie zum Beispiel Asos: Das britische Handelsunternehmen ist zu einem weltweiten Gesch\u00e4ft geworden und verzeichnet <strong>60 Prozent<\/strong> seines Verkaufs im Ausland. Erreicht wurde dies durch eine umfassende lokale Anpassung an die wichtigen internationalen M\u00e4rkte.<\/p>\n<p>Laut IMRG wird der Umsatz des internationalen E-Commerce f\u00fcr britische H\u00e4ndler bis zum Jahr 2020 auf <strong>28 Milliarden britische Pfund<\/strong> steigen. Falls Sie noch nicht damit begonnen haben, Ihre Produkte international zu verkaufen, kann Sie diese Zahl eventuell \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p><strong>Aber Sie fragen sich wahrscheinlich&#8230;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>\u2026 warum, wie und was soll ich international verkaufen?<\/li>\n<li>\u2026 wie soll ich meine Produkte auf den internationalen M\u00e4rkten vermarkten?<\/li>\n<li>\u2026 was sind die h\u00e4ufigsten Fehler internationaler H\u00e4ndler im Ausland?<\/li>\n<\/ul>\n<p><em><strong>Um diese Fragen zu beantworten haben wir mit Mark Ellis, dem E-Commerce Verkaufs- &amp; Marketingdirektor bei Webinterpret, gesprochen.<\/strong><\/em><\/p>\n<h2><strong>Intrerview with Mark Ellis<\/strong><\/h2>\n<figure id=\"attachment_2200\" aria-describedby=\"caption-attachment-2200\" style=\"width: 720px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2200\" src=\"https:\/\/webinterpret.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/mark-ellis-international-online-sales.jpg\" alt=\"mark-ellis-internationaler-onlineverkauf\" width=\"720\" height=\"436\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2200\" class=\"wp-caption-text\">Mark Ellis, E-Commerce Verkaufs- &amp; Marketingdirektor bei Webinterpret<\/figcaption><\/figure>\n<h3><em><strong>Das Wichtigste zuerst: Warum sollte man international verkaufen?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> K\u00e4ufer auf der ganzen Welt suchen nach Produkten, die auf ihrem Binnenmarkt nicht verf\u00fcgbar und preislich attraktiv sind. Das Herkunftsland spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es ist inzwischen nichts Ungew\u00f6hnliches mehr, ein Produkt im Ausland zu kaufen. Oft sind Produkte auf dem internationalen Markt, trotz Versandkosten, g\u00fcnstiger als beim H\u00e4ndler vor Ort.<\/p>\n<p>Dies trifft insbesondere auf Europa zu, aber gilt ebenso f\u00fcr die M\u00e4rkte in <a href=\"https:\/\/webinterpret.com\/de\/blog\/der-revolutionierte-onlineverkauf-wie-sie-hinter-der-chinesischen-mauer-verkaufen-konne\">China<\/a> und <a href=\"https:\/\/webinterpret.com\/de\/blog\/usa-die-weltweite-e-commerce-supermacht\">den USA<\/a>. Der einzige Nachteil, den K\u00e4ufer f\u00fcr gew\u00f6hnlich in Kauf nehmen m\u00fcssen, ist die meist<strong> l\u00e4ngere Lieferzeit<\/strong>. Aber auch diese Barriere wird nach und nach \u00fcberwunden, da immer mehr Verk\u00e4ufer f\u00fcr ihre wichtigsten Zielm\u00e4rkte entsprechende Lager vor Ort nutzen.<\/p>\n<p>Wenn man sich den internationalen Markt auf die richtige Art und Weise zu Nutze macht, bietet man sein Produkt Hunderten von Millionen neuer potentieller Kunden an. M\u00f6glicherweise handelt es sich dabei um Produkte, die f\u00fcr die K\u00e4ufer sonst nicht verf\u00fcgbar sind oder die auf dem Binnenmarkt wesentlich mehr kosten.<\/p>\n<p>Sie sind sich des Potentials au\u00dferhalb Ihres Binnenmarktes eventuell gar nicht bewusst, solange Sie nicht anfangen, international zu verkaufen.<\/p>\n<h3><em><strong>Das Potential des weltweiten Marktplatzes klingt beeindruckend. Aber wie verkauft man international?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> Am Anfang sollte man zun\u00e4chst <strong>die korrekten Versandkosten<\/strong> festlegen. Finden Sie heraus, was Sie zu einem angemessenen Preis versenden k\u00f6nnen und was nicht. So treffen Sie bereits eine erste Auswahl der potentiell zu verkaufenden Produkte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-2202 alignright\" src=\"https:\/\/webinterpret.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/cross-border-trade.png\" alt=\"cross-border-trade\" width=\"321\" height=\"320\" \/>Wir bei Webinterpret konnten beobachten, dass <strong>ein Verkauf eher unwahrscheinlich ist, wenn die Versandkosten in Relation zum normalen Artikelpreis zu hoch sind<\/strong>. Sie sollten sich auch \u00fcberlegen, welchen Anteil der Versandkosten Sie \u00fcber Ihren normalen Produktpreis abdecken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Danach gibt es zwei verschiedene Herangehensweisen. Wenn Sie ein Land gefunden haben, in dem Ihre Produkte einzigartig oder preislich wettbewerbsf\u00e4hig sind, k\u00f6nnen Sie einen Onlinestore er\u00f6ffnen und in lokales Marketing investieren.<\/p>\n<p>Alternativ k\u00f6nnen Sie mehrere M\u00e4rkte gleichzeitig testen, indem Sie Ihre Artikel auf den internationalen Marktpl\u00e4tzen einstellen. Die naheliegendsten Plattformen sind eBay und Amazon, aber es gibt auch andere Alternativen.<\/p>\n<p>Durch die Nutzung solcher internationaler Marktpl\u00e4tze m\u00fcssen Sie in den unterschiedlichen L\u00e4ndern nicht eine Menge Geld in Marketing investieren und k\u00f6nnen trotzdem ausprobieren, was sich wo verkauft. Aufgrund Ihrer Erfahrungen k\u00f6nnen Sie dann entscheiden, auf welche M\u00e4rkte Sie sich langfristig konzentrieren.<\/p>\n<p>Bei beiden Herangehensweisen ist eine umfassende <strong>lokale Anpassung Ihres Produktes und\/oder Ihrer Webseite von essentieller Wichtigkeit<\/strong>, um optimale Verkaufsergebnisse zu erzielen. Das bedeutet, Sie m\u00fcssen sicherstellen, dass Ihre Preise entsprechend umgerechnet, Ihr Versand angemessen eingestellt und Ihre Angebote in die Sprache des K\u00e4ufers \u00fcbersetzt werden.<\/p>\n<h3><em><strong>Es ist also erfolgsentscheidend, dass man sein Gesch\u00e4ft an die lokalen Gegebenheiten anpasst. Ist die \u00dcberwindung der Sprachbarriere dabei der Hauptfaktor?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong><img decoding=\"async\" class=\" wp-image-2206 alignleft\" src=\"https:\/\/webinterpret.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/international-online-shop.png\" alt=\"international-online-shop\" width=\"320\" height=\"319\" \/>Mark:<\/strong> Sprachen sind beim internationalen Verkauf sehr wichtig. <strong>K\u00e4ufer suchen meist in ihrer Muttersprache nach einem Produkt<\/strong>. Wenn Sie Ihre Artikel auf Deutsch oder sogar auf Englisch anbieten, werden Sie von internationalen K\u00e4ufern oft nicht gefunden. Dar\u00fcber hinaus bevorzugen K\u00e4ufer auch einfach den Kauf in ihrer Muttersprache.<\/p>\n<p>Vor einigen Jahren hat Common Sense Advisory Marktforschung betrieben und gezeigt, dass K\u00e4ufer <strong>72 Prozent<\/strong> ihrer Zeit im Netz auf Seiten in ihrer Muttersprache verbringen. F\u00fcr <strong>\u00fcber die H\u00e4lfte<\/strong> ist die Sprache wichtiger als der Preis des Produkts und <strong>\u00fcber 70 Prozent<\/strong> schlie\u00dfen einen Kauf lieber in ihrer eigenen Sprache ab.<\/p>\n<p><strong>Im Laufe des Kaufprozesses<\/strong> wird der K\u00e4ufer mit weiteren <strong>Hindernissen<\/strong> konfrontiert. Wenn Ihre Produkte in Euro angeboten werden, muss der K\u00e4ufer den Preis in seine eigene W\u00e4hrung umrechnen. Wenn Sie beispielsweise Schuhe verkaufen, muss er die Gr\u00f6\u00dfen eventuell entsprechend \u00fcbersetzen. Er muss einiges daf\u00fcr tun, um herauszufinden, ob er das Produkt, unter Einbezug der Versandkosten, g\u00fcnstiger bekommt oder nicht.<\/p>\n<p>Bei der lokalen Anpassung geht es darum, diese Barrieren f\u00fcr den K\u00e4ufer zu \u00fcberwinden und den Kaufprozess zu vereinfachen.<\/p>\n<h3><em><strong>Wenn man die Sprachbarriere \u00fcberwinden will, ist es doch bestimmt sehr teuer, alle Angebote zu \u00fcbersetzen?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> Es kann sehr teuer werden. Sie k\u00f6nnen ein \u00dcbersetzungsunternehmen anstellen, ein \u00dcbersetzungstool wie Google oder Bing benutzen oder auf einen <a href=\"https:\/\/webinterpret.com\/de\/solutions\/ebay\">Cross Border Trade Partner<\/a> zur\u00fcckgreifen. Wenn Sie sich f\u00fcr eine manuelle \u00dcbersetzung entscheiden, kann es in der Tat sehr kostspielig werden.<\/p>\n<p>Wenn ein Angebot im Durchschnitt \u00fcber <strong>100 W\u00f6rter<\/strong> verf\u00fcgt und diese zu einem angemessenen Preis von <strong>10 Cent pro Wort<\/strong> \u00fcbersetzt werden, sind das 10 Euro pro Angebot. Bei 1000 Produkten kommen so schon 10000 Euro zusammen und wenn Sie dann noch in 4 L\u00e4nder verkaufen, m\u00fcssten Sie insgesamt <strong>40000 Euro<\/strong> investieren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2204 alignright\" src=\"https:\/\/webinterpret.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/start-selling-internationally-expert-interview.jpg\" alt=\"verkaufen-sie-auf-internationalen-markten-interview-mit-experte\" width=\"499\" height=\"320\" \/>Da <strong>die meisten Angebote nur etwa 70 &#8211; 90 Tage aktiv sind<\/strong>, zahlen Sie auch mit einem guten \u00dcbersetzungspartner jedes Quartal eine erhebliche Summe, um Ihre Angebote auf dem neuesten Stand zu halten. F\u00fcr manche Gesch\u00e4fte macht dies eventuell Sinn, aber f\u00fcr die meisten wird es so schon schwierig, profitabel zu sein.<\/p>\n<p>Viele Leute halten nichts von maschinellen \u00dcbersetzungen, weil sie mit den \u00fcblichen <strong>\u00dcbersetzungstools<\/strong> schlechte Erfahrungen gemacht haben. In der Tat handelt es sich bei ihnen nicht um die besten Alternativen. Ihr Problem ist aber nicht, dass sie schlecht \u00fcbersetzen, sondern dass sie den Kontext nicht verstehen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Maschinelle \u00dcbersetzungen funktionieren f\u00fcr viele Onlineverk\u00e4ufer ausgezeichnet,<\/strong> wenn Sie auf ein E-Commerce orientiertes \u00dcbersetzungstool zur\u00fcckgreifen. In unserem Fall haben wir ein maschinelles \u00dcbersetzungssystem entwickelt, das unter anderem mit ber\u00fccksichtigt aus welcher Kategorie ein Produkt stammt, bei welchen W\u00f6rtern es sich um Markennamen handelt und bei welchen nicht, und welche wichtigen Suchbegriffe vom K\u00e4ufer genutzt werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus verf\u00fcgt das System \u00fcber einen Speicher mit manuellen \u00dcbersetzungen, der bei den Artikelmerkmalen zum Einsatz kommt. Sie werden also immer in manueller Qualit\u00e4t \u00fcbersetzt. Die \u00dcbersetzung von Millionen Produkten hat es der Maschine erm\u00f6glicht, zwischen einer guten und einer schlechten \u00dcbersetzung zu unterscheiden und hilfreiche Suchbegriffe zu identifizieren und zu verwenden.<\/p>\n<h3><em><strong>Ein weiterer entscheidender Faktor beim Onlineverkauf ist das Marketing. Welche Marketingkan\u00e4le w\u00fcrden Sie f\u00fcr das internationale E-Commerce empfehlen?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> Marketing ist tats\u00e4chlich ein wichtiger Bestandteil beim Onlineverkauf. Dies gilt f\u00fcr den Binnenmarkt und die internationalen M\u00e4rkte gleicherma\u00dfen. Sie m\u00fcssen <strong>Traffic auf Ihre Webseite lenken<\/strong>, sonst werden die Millionen an internationalen K\u00e4ufern, von denen wir vorhin sprachen, Ihren Shop wahrscheinlich einfach nicht finden.<\/p>\n<p>Wenn Sie auf ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten verkaufen, ist es wichtig, Ihre Vorgehensweise und Strategie an die \u00fcblichen Gegebenheiten des Ziellandes anzupassen. Nutzen Sie zum Beispiel lokal angepasstes SEO und beantworten Sie wichtige Fragen wie: \u201e<em>Wird in diesem Land die gleiche Suchmaschine verwendet<\/em>?\u201d.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich spielt <strong>Google<\/strong> immer eine Rolle, aber das hei\u00dft nicht, dass andere Suchmaschinen au\u00dfer Acht gelassen werden sollten. Auf dem chinesischen Markt ist beispielsweise <strong>Baidu<\/strong> und auf dem russischen Markt <strong>Yandex<\/strong> wesentlich weiter verbreitet als Google.<\/p>\n<p>L\u00e4nderspezifisches Wissen hilft Ihnen auch bei der Entwicklung einer verl\u00e4sslichen Marketingstrategie. Wie bereits vorher erw\u00e4hnt, spielen die Marktpl\u00e4tze hier eine wichtige Rolle. In diesem Kontext k\u00f6nnen Plattformen wie eBay und Amazon als Marketingkan\u00e4le betrachtet werden.<\/p>\n<h3><em><strong>Was verkauft sich international?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark<\/strong>: Wenn es versandt werden kann, den richtigen Preis hat und lokal angepasst ist, dann l\u00e4sst sich ein Produkt auch international verkaufen. Es gibt keine einzelnen Produkte, die generell verkaufbar sind. <strong>Wenn es den K\u00e4ufern gef\u00e4llt, dann l\u00e4sst es sich verkaufen.<\/strong> Wenn man sich die Daten anschaut, gibt es allerdings einige Kategorien, die herausstechen. Zu ihnen z\u00e4hlen: Mode &amp; Kleidung, Schuhe &amp; Accessoires, Gesundheit &amp; Beauty und Autoteile.<\/p>\n<h3><em><strong>Was sind die h\u00e4ufigsten Fehler, die H\u00e4ndler beim internationalen Verkauf machen?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> Zu denken, dass sich internationale K\u00e4ufer mit weniger zufrieden geben, als Kunden auf dem Binnenmarkt. In den meisten L\u00e4ndern ist E-Commerce etabliert und<strong> die K\u00e4ufer erwarten ein gewisses Serviceniveau<\/strong>. Keinen qualitativ hochwertigen Kundenservice anzubieten, ist international genauso sch\u00e4dlich wie auf dem eigenen Markt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem, auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, ist <strong>die falsche Einstellung der Versandkosten und Lieferzeiten<\/strong> ein Problem. Wenn man die Lieferzeit auf Standard einstellt, zum Beispiel 2 Wochen, obwohl das Produkt in 2 bis 3 Tagen da sein k\u00f6nnte, dann schreckt dies K\u00e4ufer sofort ab. Dies gilt auch, wenn der K\u00e4ufer eigentlich schon am Ende des Kaufprozesses angelangt ist und kurz vor dem Kaufabschluss steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2208 aligncenter\" src=\"https:\/\/webinterpret.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/opening-worldwide-ecommerce.jpg\" alt=\"opening-worldwide-ecommerce\" width=\"709\" height=\"474\" \/><\/p>\n<h3><em><strong>Wo sehen Sie das internationale E-Commerce in 5 Jahren?<\/strong><\/em><\/h3>\n<p><strong>Mark:<\/strong> Es wird immer mehr zu einem ganz normalen Teil des internationalen Handels werden. Laut einer Prognose von OC&amp;C und Google wird der internationale Handel im Jahr 2020 40 Prozent der Onlineverk\u00e4ufe britischer H\u00e4ndler ausmachen. Dieser Vorhersage m\u00f6chte ich mich anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unmittelbar danach werden entsprechend komplexere Tools und Techniken, die bisher nur auf dem Binnenmarkt genutzt wurden, auch auf den internationalen M\u00e4rkten Verwendung finden. Dazu z\u00e4hlen Preisanalysen und individuelle Anpassungen. <strong>Der internationale Markt wird zu einer Erweiterung des Binnenmarktes werden und schlie\u00dflich als ganz \u201cnormal\u201d wahrgenommen.<\/strong><\/p>\n<p>In 5 Jahren werden wir uns vermehrt den heutigen Wachstumsm\u00e4rkten wie Brasilien und China zuwenden, die vielen europ\u00e4ischen H\u00e4ndlern momentan noch zu risikoreich erscheinen. Diese M\u00e4rkte werden sich immer mehr \u00f6ffnen und entwickeln und dem internationalen Handel erm\u00f6glichen, weiter kontinuierlich zu wachsen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/resources.webinterpret.com\/accelerate-now-de\/?_gl=1*113m3a2*_gcl_au*MTc2ODc3ODAzNS4xNzQwMDUzNjYy*_ga*MTUxNTIxMjE4NC4xNzQwMDUzNjYy*_ga_KWWD0Y0CYM*MTc0MDEyMzU2OS4yLjEuMTc0MDEyMzczNS40OC4wLjE3MzY5OTgxNjI.#ebay\">Starten Sie Ihre Testphase!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insgesamt w\u00e4chst die E-Commerce Branche schneller als der Verkauf auf Gro\u00dfbritanniens Binnenmarkt. Tats\u00e4chlich macht Gro\u00dfbritannien weniger als 10 Prozent des momentanen weltweiten E-Commerce Marktes aus. Was bedeutet das? Ein britischer Onlineverk\u00e4ufer, der das meiste aus dem globalen Marktplatz herausholen will und das Potential grenz\u00fcbergreifenden Handels voll aussch\u00f6pfen m\u00f6chte, sollte mindestens 40 Prozent seiner Bestellungen aus dem Ausland und nur 60 Prozent \u00fcber den Binnenmarkt erhalten. Nehmen Sie zum Beispiel Asos: Das britische Handelsunternehmen ist zu einem weltweiten Gesch\u00e4ft geworden und verzeichnet 60 Prozent seines Verkaufs im Ausland. Erreicht wurde dies durch eine umfassende lokale Anpassung an die wichtigen internationalen M\u00e4rkte. Laut IMRG wird der Umsatz des internationalen E-Commerce f\u00fcr britische H\u00e4ndler bis zum Jahr 2020 auf 28 Milliarden britische Pfund steigen. Falls Sie noch nicht damit begonnen haben, Ihre Produkte international zu verkaufen, kann Sie diese Zahl eventuell \u00fcberzeugen. Aber Sie fragen sich wahrscheinlich&#8230; \u2026 warum, wie und was soll ich international verkaufen? \u2026 wie soll ich meine Produkte auf den internationalen M\u00e4rkten vermarkten? \u2026 was sind die h\u00e4ufigsten Fehler internationaler H\u00e4ndler im Ausland? Um diese Fragen zu beantworten haben wir mit Mark Ellis, dem E-Commerce Verkaufs- &amp; Marketingdirektor bei Webinterpret, gesprochen. Intrerview with Mark Ellis Das Wichtigste zuerst: Warum sollte man international verkaufen? Mark: K\u00e4ufer auf der ganzen Welt suchen nach Produkten, die auf ihrem Binnenmarkt nicht verf\u00fcgbar und preislich attraktiv sind. Das Herkunftsland spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Es ist inzwischen nichts Ungew\u00f6hnliches mehr, ein Produkt im Ausland zu kaufen. Oft sind Produkte auf dem internationalen Markt, trotz Versandkosten, g\u00fcnstiger als beim H\u00e4ndler vor Ort. Dies trifft insbesondere auf Europa zu, aber gilt ebenso f\u00fcr die M\u00e4rkte in China und den USA. Der einzige Nachteil, den K\u00e4ufer f\u00fcr gew\u00f6hnlich in Kauf nehmen m\u00fcssen, ist die meist l\u00e4ngere Lieferzeit. Aber auch diese Barriere wird nach und nach \u00fcberwunden, da immer mehr Verk\u00e4ufer f\u00fcr ihre wichtigsten Zielm\u00e4rkte entsprechende Lager vor Ort nutzen. Wenn man sich den internationalen Markt auf die richtige Art und Weise zu Nutze macht, bietet man sein Produkt Hunderten von Millionen neuer potentieller Kunden an. M\u00f6glicherweise handelt es sich dabei um Produkte, die f\u00fcr die K\u00e4ufer sonst nicht verf\u00fcgbar sind oder die auf dem Binnenmarkt wesentlich mehr kosten. Sie sind sich des Potentials au\u00dferhalb Ihres Binnenmarktes eventuell gar nicht bewusst, solange Sie nicht anfangen, international zu verkaufen. Das Potential des weltweiten Marktplatzes klingt beeindruckend. Aber wie verkauft man international? Mark: Am Anfang sollte man zun\u00e4chst die korrekten Versandkosten festlegen. Finden Sie heraus, was Sie zu einem angemessenen Preis versenden k\u00f6nnen und was nicht. So treffen Sie bereits eine erste Auswahl der potentiell zu verkaufenden Produkte. Wir bei Webinterpret konnten beobachten, dass ein Verkauf eher unwahrscheinlich ist, wenn die Versandkosten in Relation zum normalen Artikelpreis zu hoch sind. Sie sollten sich auch \u00fcberlegen, welchen Anteil der Versandkosten Sie \u00fcber Ihren normalen Produktpreis abdecken k\u00f6nnen. Danach gibt es zwei verschiedene Herangehensweisen. Wenn Sie ein Land gefunden haben, in dem Ihre Produkte einzigartig oder preislich wettbewerbsf\u00e4hig sind, k\u00f6nnen Sie einen Onlinestore er\u00f6ffnen und in lokales Marketing investieren. Alternativ k\u00f6nnen Sie mehrere M\u00e4rkte gleichzeitig testen, indem Sie Ihre Artikel auf den internationalen Marktpl\u00e4tzen einstellen. Die naheliegendsten Plattformen sind eBay und Amazon, aber es gibt auch andere Alternativen. Durch die Nutzung solcher internationaler Marktpl\u00e4tze m\u00fcssen Sie in den unterschiedlichen L\u00e4ndern nicht eine Menge Geld in Marketing investieren und k\u00f6nnen trotzdem ausprobieren, was sich wo verkauft. Aufgrund Ihrer Erfahrungen k\u00f6nnen Sie dann entscheiden, auf welche M\u00e4rkte Sie sich langfristig konzentrieren. Bei beiden Herangehensweisen ist eine umfassende lokale Anpassung Ihres Produktes und\/oder Ihrer Webseite von essentieller Wichtigkeit, um optimale Verkaufsergebnisse zu erzielen. Das bedeutet, Sie m\u00fcssen sicherstellen, dass Ihre Preise entsprechend umgerechnet, Ihr Versand angemessen eingestellt und Ihre Angebote in die Sprache des K\u00e4ufers \u00fcbersetzt werden. Es ist also erfolgsentscheidend, dass man sein Gesch\u00e4ft an die lokalen Gegebenheiten anpasst. Ist die \u00dcberwindung der Sprachbarriere dabei der Hauptfaktor? Mark: Sprachen sind beim internationalen Verkauf sehr wichtig. K\u00e4ufer suchen meist in ihrer Muttersprache nach einem Produkt. Wenn Sie Ihre Artikel auf Deutsch oder sogar auf Englisch anbieten, werden Sie von internationalen K\u00e4ufern oft nicht gefunden. Dar\u00fcber hinaus bevorzugen K\u00e4ufer auch einfach den Kauf in ihrer Muttersprache. Vor einigen Jahren hat Common Sense Advisory Marktforschung betrieben und gezeigt, dass K\u00e4ufer 72 Prozent ihrer Zeit im Netz auf Seiten in ihrer Muttersprache verbringen. F\u00fcr \u00fcber die H\u00e4lfte ist die Sprache wichtiger als der Preis des Produkts und \u00fcber 70 Prozent schlie\u00dfen einen Kauf lieber in ihrer eigenen Sprache ab. Im Laufe des Kaufprozesses wird der K\u00e4ufer mit weiteren Hindernissen konfrontiert. Wenn Ihre Produkte in Euro angeboten werden, muss der K\u00e4ufer den Preis in seine eigene W\u00e4hrung umrechnen. Wenn Sie beispielsweise Schuhe verkaufen, muss er die Gr\u00f6\u00dfen eventuell entsprechend \u00fcbersetzen. Er muss einiges daf\u00fcr tun, um herauszufinden, ob er das Produkt, unter Einbezug der Versandkosten, g\u00fcnstiger bekommt oder nicht. Bei der lokalen Anpassung geht es darum, diese Barrieren f\u00fcr den K\u00e4ufer zu \u00fcberwinden und den Kaufprozess zu vereinfachen. Wenn man die Sprachbarriere \u00fcberwinden will, ist es doch bestimmt sehr teuer, alle Angebote zu \u00fcbersetzen? Mark: Es kann sehr teuer werden. Sie k\u00f6nnen ein \u00dcbersetzungsunternehmen anstellen, ein \u00dcbersetzungstool wie Google oder Bing benutzen oder auf einen Cross Border Trade Partner zur\u00fcckgreifen. Wenn Sie sich f\u00fcr eine manuelle \u00dcbersetzung entscheiden, kann es in der Tat sehr kostspielig werden. Wenn ein Angebot im Durchschnitt \u00fcber 100 W\u00f6rter verf\u00fcgt und diese zu einem angemessenen Preis von 10 Cent pro Wort \u00fcbersetzt werden, sind das 10 Euro pro Angebot. Bei 1000 Produkten kommen so schon 10000 Euro zusammen und wenn Sie dann noch in 4 L\u00e4nder verkaufen, m\u00fcssten Sie insgesamt 40000 Euro investieren. Da die meisten Angebote nur etwa 70 &#8211; 90 Tage aktiv sind, zahlen Sie auch mit einem guten \u00dcbersetzungspartner jedes Quartal eine erhebliche Summe, um Ihre Angebote auf dem neuesten Stand zu halten. F\u00fcr manche Gesch\u00e4fte macht dies eventuell Sinn, aber f\u00fcr die meisten wird es so schon schwierig, profitabel zu sein. Viele Leute halten nichts von maschinellen \u00dcbersetzungen, weil sie mit den \u00fcblichen \u00dcbersetzungstools schlechte Erfahrungen gemacht haben. 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